Wasserschäden vorbeugen

 

Ein Wasserschaden kommt meist ohne grosse Vorankündigung - ganz ausschliessen kann man einen Wasserschaden in den eigenen vier Wänden nicht. Gewisse vorbeugende Mass­nahmen können helfen, diese unwahrscheinlicher zu machen. Je früher man ein Leck ent­deckt, desto besser!

 

Es kommt immer wieder vor, dass die Ursache für einen Wasserschaden nicht intakte Fugen bei den Wandanschlüssen der Badewannen, Duschtassen, Lavabos oder auch Armaturen-Anschlüsse sind. Aber auch Abläufe - speziell auch Einläufe für Geschirrspül- und Wasch­maschinen - können undicht sein.

 

Da der Unterhalt der Fugen durch den Stockwerkeigentümer erfolgen muss, empfehlen wir, diese Fugen regelmässig zu kontrollieren und zu ersetzen. Ideal ist, wenn ein Handwerker, wie der Sanitär oder auch ein Maler im Hause sind und diese dazu bei Ausführung anderer Ar­beiten beauftragt werden. Oft besteht der Defekt schon eine gute Weile, Tropfen um Tropfen reichen aus, dass nach einiger Zeit der darunterliegende Boden bzw. Decke oder die seitliche Wand von Wasser gesättigt ist und ein Schadenbild zu erkennen ist.

 

Weiter sollten Sie hie und da Ihre Zu- und Ablaufleitungen kontrollieren. Prüfen Sie bei­spielsweise in der Küche die Rückwand im Bereich der Zulei­tungen und Abläufe, ob diese allenfalls Feuchtigkeit aufzeigt (meist dunkel verfärbt oder miefender Geruch).

 

Auch Anschlussfugen bei Fensterbänken auf den Fassadenaussenseiten sind unterhalts­pflichtig. Daher auch hier immer wieder mal einen Blick darauf werfen und bei schadhaften Fugen uns als Verwaltung informieren.

 

In Schadenfällen ist es auch hilfreich, dass die Wasser-Abstellhähnen in den Wohnungen optimal funktionieren, damit nicht ganze Hausstränge abgestellt werden müssen. Daher sollten Sie diese in regelmässigen Abständen bewegen, damit sie im Notfall auch nützlich sind. Sollte sich zeigen, dass nach Bedienung der Hähnen Wasser austritt, ist das ein Zei­chen, dass die Dichtung erneuert werden muss. Hier muss der Eigentümer rasch einen Sa­nitär zur Behebung aufbieten, damit kein Schaden entsteht.

 

Haben Sie noch Heizkörper mit Ventilen können auch diese undicht werden. Meist zeigt sich das, wenn zu Beginn der Heizperiode die Ventile aufgedreht werden. Hier hilft ein Kontroll­griff an das Ventil, ob alles trocken ist. Ein solch tropfendes Ventil kann bei längerer Abwe­senheit Ihren Bodenbelag stark beschädigen.

 

Sollten Sie an Decke und Wänden gelbliche Verfärbungen feststellen, rufen Sie uns an, da­mit wir sofort mit Hilfe von Fachleuten der Versicherungen einen allfälligen Wasserschaden eruieren können. Die Versicherungen legen Wert darauf, dass im Schadenfall sofort alle Massnahmen getroffen werden, um grössere Schäden zu vermeiden, diese Kosten trägt sie auch.

 

Die Abwicklung des Schadenfalls mit der Versicherung läuft über uns und wir unterstützen Sie bei der Instandstellung der schadhaften Bauteile.

 

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